Wieder einer dieser Sommer: Heute gerade mal 20 Grad, morgen tropische Hitze und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, übermorgen hagelt es dann golfballgroße Körner bei Windgeschwindigkeiten von 130 km/h. Dieser meteorologische Ausnahmezustand geht nicht spurlos an uns vorbei. Kopfschmerzen, Schwindel und Migräne – um nur einige Symptome zu nennen – sind aktuell für viele ein ständiger Begleiter. Auch für Sportler eine schwierige Zeit, denn nur weil das Wetter verrücktspielt, soll das Training nicht gleich ausfallen. Friedemann Theill, Chiropraktiker aus Köln, gibt einige Tipps, wie Sie mit Amerikanischer Chiropraktik und Bewegung Ihren Körper unterstützen können, sich vom Wetter-Hin-und-Her nicht aus der Bahn werfen zu lassen.

Wenn die Hitze durch die Decke schießt und der Kreislauf in den Keller geht

Insbesondere wetterfühlige Menschen leiden unter den ständigen Witterungsschwankungen – aktuell kommen daher besonders viele Patienten mit Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen in die Praxis für Chiropraktik von Friedemann Theill. Natürlich kann niemand das Wetter beeinflussen. Es gibt jedoch Möglichkeiten, den Körper zu unterstützen, sich besser auf die sich rasch ändernden Bedingungen einstellen zu können. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet unser Stoffwechsel – auch Metabolismus genannt. Er ist für vielfältige Prozesse im Körper mitverantwortlich. Daraus folgt: Je reibungsloser unser Stoffwechsel arbeitet, desto besser fühlen wir uns in der Regel auch und gehen dementsprechend meist auch leichter mit Veränderungen und äußeren Einflüssen um.

Durch den ganzheitlichen Ansatz der Chiropraktik, den Friedemann Theill verfolgt, entdeckt er immer wieder Zusammenhänge zwischen Nervensystem und Stoffwechsel. Beide Systeme beeinflussen sich nach dieser Sichtweise gegenseitig und damit auch den gesamten Körper  allumfassend und nachhaltig. Als logische Konsequenz beginnt eine Behandlung in der Praxis Theill daher damit, zuerst einmal mögliche Subluxationen aufzuspüren und zu lösen – mit dem Ziel, die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder anzuregen. „Erfahrungsgemäß können bereits wenige Justierungen den Metabolismus positiv beeinflussen“, so Friedemann Theill.

Darüber hinaus ist der Stoffwechsel allerdings auch noch von anderen Faktoren abhängig, u.a. von Genen, Infektionen sowie anderen Erkrankungen oder auch der Ernährungssituation – in solchen Fällen müssen natürlich auch andere Maßnahmen in Betracht gezogen werden.

Wer unter einem trägen Metabolismus – im Volksmund auch einfach als „langsamer Stoffwechsel“ bezeichnet – leidet, kann jedoch vor allem mit Bewegung viel zu seinem Wohlbefinden beitragen. Denn richtig dosiert, wirkt sich Ausdauersport positiv auf den Stoffwechsel aus und auch der Blutdruck kann positiv beeinflusst werden. „Ebenso wichtig ist auch die Regenerationsphase – womit wir wieder beim Kreislauf sind“, schlussfolgert Friedemann Theill. „Zusätzlich zu einem reibungslos arbeitenden Nervensystem hilft auch Bewegung dabei, unsere Systeme in Schwung zu halten.“

„Zusammenfassend können wir aus unserer Praxiserfahrung sagen: Wer sich regelmäßig justieren lässt und damit die Basis für ein einwandfrei arbeitendes Nervensystem schafft, kann durch Sport im richtigen Maße seinen Kreislauf und Stoffwechsel positiv beeinflussen.“

Trotzdem spielt das Wetter immer eine entscheidende Rolle, egal wie gut Ihr Metabolismus arbeitet. Wer konsequent trainiert, ist im Sommer zwar besser gewappnet, dennoch sollte bei steigenden Temperaturen das Training z.B. während der Mittagszeit vermieden werden. Vor allem die frühen Morgen- oder späten Abendstunden eignen sich gut zum Trainieren.

Wer auch bei Hitze möglichst gesund und effizient trainieren möchte, findet hier einige allgemeingültige aber wichtige Ratschläge und Tipps:

Limit senken

Bei gleicher Trainingsintensität schlägt das Herz durch Hitze bis zu 20 Schläge pro Minute schneller – liegt der Puls zehn Schläge über Ihrem üblichen Wert, sollten Sie eine Pause einlegen oder zumindest das Tempo drosseln.

Körpereigene Klimaanlage unterstützen

Ihr Körper kühlt sich über das Schwitzen. Tragen Sie dementsprechend atmungsaktive Funktionskleidung. Achtung: Hohe Luftfeuchtigkeit hemmt die Verdunstung und der Körper läuft schneller Gefahr zu überhitzen.

Flüssigkeitsbilanz verbessern

Schwitzen kühlt zwar den Körper, neben Flüssigkeit verliert der Körper dabei allerdings auch wichtige Mineralstoffe. Auffüllen lautet daher die Devise – am besten mit mineralstoffhaltigem Wasser oder leichter Apfelsaftschorle.

Ozonwerte checken

Mit der Temperatur steigt in der Regel auch die Ozonbelastung in der Atemluft – das kann zur Reizung der Schleimhäute und Einschränkung der Lungenfunktion führen. Die Ozonkonzentration steigt im Tagesverlauf und ist innerstädtisch besonders hoch.

Vermeidungstaktik anwenden

Gehen Sie Sonne, Hitze und hohen Ozonwerten am besten einfach aus dem Weg: Suchen Sie sich eine schattige Trainingsstrecke, z.B. im Wald, weichen Sie auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden aus. Schützen Sie sich außerdem gegen die Sonne – Kappe, Sonnenbrille und UV-Schutz auf der Haut sorgen zusätzlich für eine gesunde Trainingseinheit.

Hinweis: Bei all diesen Ratschlägen handelt es sich um generelle Empfehlungen. Für eine individuelle Beratung oder eine labordiagnostische Untersuchung Ihres Gesundheitszustands sprechen Sie Friedemann Theill und sein Team gerne direkt an.

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