Hamburg, 07. Februar. Die Sachwert-Branche befindet sich im Umbruch: Ab Juli 2013 ersetzt das neue Kapitalanlagegesetzbuch das bisherige Investmentgesetz, das bislang unter anderem die Kapitalanlagegesellschaften für offene Fonds regulierte. „Für Emittenten von Sachwertfonds hat dies große Auswirkungen: Nicht nur die Produkte, sondern vor allem die anbietenden Gesellschaften werden durch das Kapitalanlagegesetzbuch reguliert“, erläutert Axel Stiehler, Geschäftsführer bei Aquila Capital.

Sachwertbeteiligungen, die nach dem KG-Modell aufgelegt werden, können ab Inkrafttreten des neuen Gesetzes nur durch eine von der BaFin lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) lanciert werden. Für KVGs gelten umfassende gesetzliche Vorgaben in den Bereichen Compliance und Risikomanagement. Als Asset Manager unterschiedlicher Investmentlösungen, auch im liquiden Bereich, erfüllt Aquila Capital bereits heute alle regulatorischen Vorgaben und wird die Herausforderungen der neuen Regulierung nutzen, um im Sachwert-Bereich weiter zu wachsen. „Investitionen in Sachwerte werden immer mehr zu einem festen Bestandteil des Portfolios, denn sie bieten die Chance auf marktunabhängige Erträge und Inflationsschutz. Aquila Capital plant, auch unter dem neuen Gesetz vielfältige Investment-Möglichkeiten zu schaffen, mit denen institutionelle und private Investoren an einer Welt im Wandel partizipieren können“, so Stiehler.

Um die sich bietenden Möglichkeiten optimal zu nutzen, hat Aquila Capital bereits im letzten Jahr begonnen, die Investment-Teams zu verstärken. Insgesamt sind aktuell mehr als 50 Investment-Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen in der Aquila Real Asset Group tätig. Auch die Bereiche Compliance, Risikomanagement und Back Office werden fortlaufend ausgebaut. Das Transaktionsvolumen im Sachwert-Bereich beläuft sich aktuell auf rund zwei Milliarden Euro, das verwaltete Eigenkapital liegt bei über einer Milliarde Euro.

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