Hamburg, 05. Juli. Der Bundesverband geschlossene Fonds (VGF) benennt sich in Bundesverband Sachwerte und Investmentlösungen (BSI) um. Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde dieser Schritt Ende Juni beschlossen. Grund für die Umfirmierung ist das Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) ab dem 22. Juli des laufenden Jahres.

Neupositionierung entlang des KAGB

Neben dem Namen ändert sich in Zukunft auch die Ausrichtung des Verbands. Dieser vertritt künftig – neben den Interessen von Anbietern geschlossener Fonds – auch alle Unternehmen und Anlagevehikel, die im Rahmen des KAGB Investitionen in Sachwerte anbieten und verwalten. Neben Kapitalverwaltungsgesellschaften können somit künftig auch Branchenteilnehmer wie bspw. Verwahrstellen Mitglieder werden.

Neben der Interessenvertretung seiner Mitglieder begleitet der BSI für diese Gesetzgebungs- und Verordnungsverfahren auf nationaler sowie europäischer Ebene, erarbeitet gemeinsam mit seinen Mitgliedern Branchenstandards und ist originärer Ansprechpartner der  Finanzaufsicht.

Neue Formen der Mitgliedschaft

Entlang der Neupositionierung führt der Verband zwei neue Formen der Mitgliedschaft ein: Neben den bekannten Voll- und Fördermitgliedern gibt es künftig auch eine Branchen- und eine Informationsmitgliedschaft. Eine Branchenmitgliedschaft steht allen Unternehmen offen, die nach dem KAGB bzw. der AIFM-Richtline eine Kernfunktion im Rahmen der Verwaltung von AIF haben und beaufsichtigt werden. Fördermitglieder können alle beratenden und dienstleistenden Unternehmen werden, die nicht Branchenmitglieder sein können. Dazu zählen u.a. Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte oder auch Unternehmensberatungen. Für andere Verbände bzw. kontinuierlich investierende Investitionen wie bspw. Family Offices wurde die Informationsmitgliedschaft geschaffen.