Hamburg, 14. Juni. Erneuerbare Energien leisten einen immer höheren Beitrag zur Deckung des weltweiten Endenergieverbrauchs. 2012 stieg ihr Anteil auf 19 Prozent. Dies geht aus dem jährlichen „Statusbericht zu Erneuerbaren Energien 2013“ des Politiknetzwerks REN21 hervor.

Deutschland bei der installierten Leistung auf Platz drei

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 115 Gigawatt (GW) Ökostrom-Kapazität neu errichtet. Dies entspricht etwas mehr als die Hälfte der gesamten neu installierten Stromerzeugungskapazitäten weltweit. Unter den regenerativen Energieträgern ragt insbesondere die Photovoltaik heraus. Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 29 GW wurden 2012 neu installiert und erstmals die Marke von 100 GW global verfügbarer Solarkapazität überschritten. Ende 2012 belegt Deutschland – ohne Berücksichtigung der Wasserkraft – mit einer installierten Leistung von insgesamt 71 GW hinter China und den USA den dritten Platz.

Gesamtinvestitionen rückläufig

Der voranschreitende Ausbau der Erneuerbaren Energien kommt auch in einem konstant hohen Investitionsvolumen zum Ausdruck. Laut dem Bericht wurden im vergangenen Jahr 244 Mrd. US-Dollar in Erneuerbare Energien investiert – rund die Hälfte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Im Vergleich zu 2011 sanken die Gesamtinvestitionen damit jedoch um rund zwölf Prozent. China war mit 67 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr Spitzenreiter bei den Investitionen.