Hannover/Schortens, 17. März. Nach einem starken Jahresstart im Januar verlief der Februar an den weltweiten Aktienmärkten ähnlich positiv. Die bevorstehenden Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) und die lockere Geldpolitik in Japan führten zu weiteren Kurssteigerungen an den Märkten. Viele Marktteilnehmer warten anscheinend nach wie vor auf Rücksetzer, die bisher in dem Maße jedoch nicht eingetreten sind. Daher sorgten viele Anleger, die anscheinend noch nicht ausreichend investiert waren, für steigende Kurse, insbesondere weil bei ebenfalls steigenden Anleihekursen in dem Bereich kaum noch Renditen zu erzielen sind. Weitere Hintergründe zu den Entwicklungen im Februar und einen Ausblick auf die kommenden Monate geben im folgenden Kommentar Stefan Hölscher und Wilfried Stubenrauch, Manager des aktienorientierten Dachfonds S&H Globale Märkte (A0MYEG).

„In diesem Umfeld konnten die im Portfolio befindlichen deutschen und europäischen Zielfonds zwischen vier und sechs Prozent im Berichtsmonat zulegen, während die währungsgesicherten japanischen Zielfonds sogar bis zu acht Prozent Wertzuwachs erzielten und somit am besten abschnitten“, erklärt Hölscher. Ähnlich erfolgreich waren laut Aussage des Fondsmanagements die jüngst aufgenommenen Beimischungen von Ölwerten sowie der US-Fonds, der jedoch in erster Linie vom weiter anziehenden Dollarkurs profitierte. „Etwas schwächer schnitten die asiatischen Fonds ab (ex Japan), aber auch sie konnten positive Beiträge zum Fondsergebnis liefern“, so Stubenrauch.

Der S&H Globale Märkte schloss den Monat mit einem Plus von 4,2 Prozent ab. Die Aktienquote lag zum Monatsende bei ca. 93 Prozent. Das Portfolio wurde im Februar durch das Fondsmanagement leicht angepasst. So wurde der zwar aktienlastige aber zugleich defensiver ausgerichtete Loys Long/Short Fonds gegen den offensiveren Loys Global ausgetauscht. Außerdem wurden die Positionen bei den Ölwerten und den Frontier Markets leicht aufgestockt und erneut eine kleine russische Position aufgenommen.

Seit Beginn des Jahres liegen zehnjährige Bundesanleihen in der Nähe der Nullverzinsung. Auch Anleihen mit schlechten Bonitäten werfen immer weniger Rendite ab. „Solange Aktien eine deutlich höhere Dividende abwerfen als Staatsanleihen, im historischen Kontext nicht zu hoch bewertet sind und von Gewinnsteigerungen profitieren, die vornehmlich aus dem Währungs- und Liquiditätsumfeld resultieren, gibt es keinen Grund Staatsanleihen zu kaufen“, führt Hölscher aus. Das damit eingegangene Risiko sei nach Ansicht des Fondsmanagements nicht eingepreist. „Insbesondere die Aktienmärkte in Europa, Japan und teilweise Asien sind aktuell am attraktivsten bewertet und im Fonds daher übergewichtet“, so Stubenrauch abschließend.

Titelbild: Fondsmanager Stefan Hölscher und Wilfried Stubenrauch | (c) Stubenrauch & Hölscher Fondsberatung

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