Videoclips sind ein wichtiger Bestandteil von Informations- und Marketingmaßnahmen – und ihre Bedeutung nimmt weiter zu. Dies belegt nicht zuletzt ein Blick auf die Zahlen: Laut einer Studie von Goldmediaschalteten 65 % der deutschen Internet-Nutzer im Jahr 2010 zumindest gelegentlich ein Online-Video ein. Damit ist das Bewegtbild das in den letzten 4 Jahren am stärksten gewachsene Internet-Format.

In diesem Zusammenhang nimmt auch die Bedeutung des Computers als Ort des Fernsehkonsums weiter zu. Laut einer SevenOne Media Erfassung, benutzen 45 % das Internet, um archivierte Sendungen und Beiträge auf Videoportalen anzusehen. Jeder fünfte User schaut das aktuelle Fernsehprogramm über einen Laptop oder PC und immerhin 6 bis 7 % nutzen IP und TV On-Demand-Inhalte. Selbst das klassische Fernsehen hat den Trend erkannt und reagiert mit zeitlich ungebundenen Inhalten zum Abruf. Laut einer Studie wird im Jahr 2013 die Nutzung von Videoinhalten16-fach so hoch sein wie bis jetzt. Momentan können nicht alle Videoinhalte auf den mobilen Geräten empfangen werden. Hersteller richten sich jedoch bereits jetzt auf die neuen und mobilen Herausforderungen ein: Tablet PC´s wie das iPad schließen zudem die Lücke zwischen Laptop und Handy.

Video- und Imageclips waren einst mit teuren Produktionskosten und einer Menge Aufwand verbunden. Häufig haben nur große Firmen aus Prestige-Gründen solche Clips produzieren lassen. Größter Vorteil: Gegenüber Fotos wirken Bewegtbilder deutlich authentischer und glaubwürdiger. Dank professioneller und dennoch kostengünstiger Angebote stehen Videoinhalte nun jedoch auch einem breiten Publikum offen.

Portale wie beispielsweise YouTube zeigen, wie einfach produzierte Clips viral an ihre Zielgruppe gelangen und erfolgreich Marken schaffen. Schlechte Webcamstream-Aufzeichnungen und pixelige Handyproduktionen gehören ebenso der Vergangenheit an wie ein großes finanzielles Budgets zur Umsetzung: 10.000 bis 100.000 Euro Produktionskosten für einen Clip sind längst nicht mehr notwendig. Je nach Aufwand lassen sich einfache, digitale Produktionen in einem finanziell überschaubaren Rahmen realisieren.

Auf die Videosuche setzen verstärkt auch Google und Co. Die Anzahl der neu eingestellten Clips im Netz übersteigt die der Suchabfragen. Etliche Millionen Streams werden im Schnitt jeden Monat von Usern aufgerufen. Dabei ist der Markt noch am Anfang und bietet die Chance sich, seine Themen und Botschaften visuell in Szene zu setzen.

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1 http://heldentheater.com/netzkultur/web-tv-studie-bewegtbild-im-internet-boomt