Von Dunkelheit nicht beeindrucken lassen

Beitrag von Ralf Kaufmann, Heilpraktiker mit dem Schwerpunkt Chiropraktik

„Seit Ende Oktober läuft die Winterzeit wieder. ‚Endlich eine Stunde länger schlafen‘, denken sicherlich viele. Diese Rechnung geht aber nicht auf. Denn die gefühlt geschenkte Stunde greift in unseren Biorhythmus ein. Dazu kommt in der Winterzeit der Faktor Dunkelheit. Beides sorgt im Körper für deutlich mehr Stress – aus unserer Sicht ein klarer Fall für die Chiropraktik. Wir erklären, warum.

Klar ist: Unser Körper richtet sich biologisch nach den äußeren Umständen, nicht nach der Uhr. Wenn es dunkel ist, veranlasst der sogenannte suprachiasmatische Nukleus, ein Teil unseres Gehirns, die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Bei Helligkeit wird das eher aufputschend wirkende Hormon Cortisol ausgeschüttet. Mit Blick auf die Zeitumstellung heißt das im Grunde, dass wir in den ersten Wochen vor allem morgens ganz gut über die Runden kommen können. Schließlich ist es für eine Weile morgens wieder früher hell, sprich Cortisol wird vermehrt ausgeschüttet. Abends wird es dagegen früh dunkel, eigentlich nachmittags schon, sodass uns mit Einsetzen der Dunkelheit das Schlafhormon überflutet – entsprechend früher setzt demnach auch die Müdigkeit ein. Jegliche Tätigkeit, die also nach dem Dunkelwerden noch erledigt werden muss – Arbeiten, für eine Klausur üben, putzen etc. – fällt uns zunehmend schwer. In Zahlen ausgedrückt: Im Dunkeln liegt die Melatonin-Produktion etwa drei- bis zwölfmal höher*.

Der Hormonproduktion gegenüber steht unsere innere Uhr. Die nämlich ist noch auf Sommerzeit gepolt. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wird unser Biorhythmus zu einer Anpassung gezwungen. Schließlich muss unser Organismus, um weiterhin in den gewohnten Uhrzeiten funktionieren zu können, abends eine Stunde später zur Ruhe kommen und morgens entsprechend auch eine Stunde später hochfahren. Auf den ersten Blick klingt das wenig anstrengend, dennoch wirkt sich auch die Umstellung auf die Winterzeit auf unseren Körper aus, sodass Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Konzentrationsschwäche u.v.m. entstehen können.**

Als Kombi-Paket sorgen Zeitumstellung und zunehmende Dunkelheit in unserem Körper so für einen Anpassungsdruck, und damit für Stress – und Stress ist ein Phänomen der Informationsverarbeitung auch des Nervensystems, dem Ansatzpunkt der Chiropraktik (Link auf „Wissen“ Beitrag Chiropraktik). Unsere Antwort darauf sind daher chiropraktische Justierungen. Denn wir sind überzeugt: Auch zunehmende Müdigkeit und Antriebslosigkeit in der Winterzeit können Indikationen für eine chiropraktische Behandlung darstellen.

Um zu prüfen, ob das bei Ihnen der Fall ist, setzen wir auf eine umfassende Diagnose (Link auf „Diagnose“). Auf diese Weise können wir feststellen, welche Belastung Ihren Körper ursächlich erschöpft, und daraufhin den passenden Behandlungsmix zusammenstellen. Aus der gefühlt geschenkten Stunde Schlaf kann dann auch ein tatsächliches Gefühl des Ausgeruhter-Seins werden.‘

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Ralf Kaufmann
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