Chiropraktiker Ingo Dohrmann aus Hamburg nimmt seit Juni dieses Jahres am Master-Studium von Chiropraktik Campus teil, das in Kooperation mit der Donau-Universität Krems umgesetzt wird. Im Gespräch mit Chiropraktik Campus zieht er eine erste Bilanz und erzählt von seinen Zukunftsplänen.

„Es gibt viel Potenzial zu entdecken“

Chiropraktik Campus: Du bist jetzt im dritten Studien-Durchgang dabei. Was hat dich motiviert, in das Studium einzusteigen?

Ingo Dohrmann: Für mich lässt sich das ganz einfach auf den Punkt bringen: Das Chiropraktik-Studium erhöht durch die internationale Anerkennung die Chancen, später auch im Ausland chiropraktisch tätig zu werden. Im Grunde ist das insgeheim ein Traum von mir, daher möchte ich mir diese Option gerne offenhalten.

Chiropraktik Campus: Und wie erlebst du den Weg zur Erfüllung deines Traums bisher?

Ingo Dohrmann: Was ich bislang mitnehmen durfte, war für mich ein echtes Highlight. Schon das erste Modul mit Ian Rossborough als weltweit bekanntem Gonstead-Experten war sehr faszinierend. Es hat mich stark beeindruckt und ist für mich eine persönliche Bereicherung, jemanden auf einem so hohen Level arbeiten zu sehen. Dass wir im Studium die Möglichkeit haben, solche Koryphäen zu treffen, ist aus meiner Sicht ein Riesengewinn und ich freue mich auf alles, was wir dahingehend noch vor uns haben. Darüber hinaus war für mich auch das Wiedersehen mit alten Bekannten, die ich noch aus den Anfängen meiner chiropraktischen Tätigkeit kenne, eine große Freude.

Chiropraktik Campus: Apropos Anfänge; wie kommt es, dass du heute Chiropraktiker bist?

Ingo Dohrmann: Im Prinzip verdanke ich das Daniel Bremer, der als Assistent bei den Chiropraktik-Campus-Seminaren mit dabei ist. Wir haben uns 1999 im Rahmen einer Weiterbildung in manueller Therapie kennengelernt. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mit dem Gedanken gespielt, später in den Bereich der Osteopathie zu gehen. Daniel hat mir allerdings die Chiropraktik als Alternative aufgezeigt. Davon war ich direkt überzeugt, der ganze Ansatz passte viel besser zu mir und zu der Art, wie ich behandeln wollte. Mich hat zum Beispiel das gesamte Analysesystem sehr begeistert. Als sich mir dieser Weg auftat, habe ich umgehend den Heilpraktiker gemacht, um die Grundvoraussetzung für die chiropraktische Tätigkeit zu erfüllen, und ab 2006 die ersten Chiropraktik-Seminare in Berlin besucht. Hier habe ich ja auch euch (Thomas Grossmann, Marco Djahanbaz und Jaan-Peer Landmann; Anm.) kennengelernt – und damit auch die Option, in Hamburg Chiropraktik-Kurse zu belegen. Das habe ich dann auch getan und alle Technik-Seminare beim Chiropraktik Campus noch einmal durchlaufen. Vor allem die hohe Praxisnähe hat mir hier sehr gut gefallen. Später arbeitete ich bei Thomas in der Praxis mit und begleitete einige der Seminare auch als Assistenz-Trainer, das habe ich als große Bereicherung empfunden.

Chiropraktik Campus: Haben sich aus dieser Tätigkeit für dich neue Erkenntnisse ergeben, die du direkt in deinen chiropraktischen Alltag integrieren konntest? Und wie erlebst du dahingehend das Studium?

Ingo Dohrmann: Ich sehe das Ganze als beständigen Prozess. Das heißt, ich nehme nicht in dem Sinne direkt nach einer Veranstaltung – sei es ein Seminar, das ich als Assistent begleite, oder ein Modul, das ich besuche – alles auf einmal mit in meine Praxis. Diese Dinge entwickeln sich nach und nach, schließlich lernt man nie aus. Ein Chiropraktiker wie Ian Rossborough zum Beispiel hat mehr als 25 Jahre Praxiserfahrung. Hinter seiner beeindruckenden Professionalität stehen also viele Jahre des Lernens und sich Weiterentwickelns. Da sehe ich mich vergleichsweise noch am Anfang, sprich, da gibt es auch noch viel Potenzial zu entdecken und zu erleben, darauf freue ich mich.

Chiropraktik Campus: Auf dieser Entdeckungsreise wünschen wir dir viel Freude und Erfolg! Danke für deine Zeit und das Gespräch mit uns.

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Cyrus Marco Djahanbaz
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