Der Winter ist auf dem Vormarsch – mit großen Schritten kommt er auf uns zu. Die Nächte werden länger und die Tage dunkler. Nicht nur die Lethargie holt bei diesen Aussichten viele ein, sondern auch das Immunsystem hat alle Hände voll zu tun und macht daher hin und wieder auch mal schlapp. Aber warum sind wir im Winter überhaupt infektanfälliger? Noch viel wichtiger: Wie können Sie Ihr Immunsystem auf Trab halten, um möglichst gesund und munter durch die kalte Jahreszeit zu kommen?

Immunsystem auf Touren bringen

„Sport ist gut für das Immunsystem“ sagen die einen – „Sport schwächt die Abwehrkräfte“ entgegnen die anderen! Was ist denn nun die Wahrheit? Diese liegt, wie so oft, dazwischen. Moderates Training stärkt in der Regel unser Immunsystem. Keine Bewegung oder zu intensives Sporttreiben hingegen machen uns anfälliger für Infekte, aber warum ist das so?

Bewegung hat einen stimulierenden Effekt auf alle Systeme unseres Körpers, also auch auf das Immunsystem. Dieses hat neben der Abwehr von Viren und Bakterien aber auch eine weitere wichtige Aufgabe: Es muss Stoffe und beschädigte Zellen abbauen, die nicht mehr benötigt werden. Bei einem intensiven Training entstehen feinste Verletzungen im Muskelgewebe und kleine Bruchstücke an Proteinen werden freigesetzt. Diese Gewebeteilchen müssen nun von denselben Immunzellen abtransportiert werden, die auch für die Bekämpfung von Infektionserregern zuständig sind. Um beide Aufgaben hundertprozentig zu erfüllen, steht aber zeitweilig nicht genügend Kapazität zur Verfügung: Es kommt zur Überforderung des Immunsystems. Wird dem Körper dann zu wenig Zeit für die Regeneration und die Stabilisierung des Immunsystems gelassen, steigt das Risiko für einen Infekt. Die Phase der Erholung für die Abwehrkräfte liegt zwischen drei Stunden und mehreren Tagen. Diese Zeitspanne wird als „Open Window“ bezeichnet, weil währenddessen Viren und Bakterien leichter Infektionen auslösen können.

Hinzu kommt in der kalten Jahreszeit, dass der Wechsel aus kalter Luft im Freien und der trockenen Heizungsluft in geschlossenen Räumen den Körper zusätzlich belastet: Schleimhäute trocknen schnell aus und fallen so als erste Schutzbarriere gegen Viren und Bakterien weitestgehend aus. Und beim Sport im Freien sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass Ihre Mund- und Nasenschleimhäute nicht austrocken. Am besten schützen Sie sich mit einem Halstuch oder ähnlichem um Nase und Mund vor der kalten Luft. Damit können Sie entspannt auch bei kalter Witterung durch den Wald joggen.

Deswegen sollten Sie – vor allem im Winter – auf moderates Training mit genügend Regeneration setzen. Denn nur mit einem individuell passenden Maß an Bewegung und Erholung können Sie positiv auf Ihr Immunsystem Einfluss nehmen.

Übrigens: Ein weiteres Pro-Argument für Sport ist, dass er Stress abbaut. Abgesehen davon, dass Dauerstress einen negativen Einfluss auf das Immunsystem haben kann, kennt der Chiropraktiker Stress nur zu gut als Ursache für Subluxationen. Eine Kombination aus moderatem Training und regelmäßigen Justierungen im Winter bietet also eine gute Grundlage, um gesund und stressfrei durch die kalten Monate zu kommen. Für eine persönliche Beratung sprechen Sie Friedemann Theill und sein gerne direkt an.

 

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