Regensburg. Real Estate Investment Trusts – kurz: REITs – feierten in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Ein guter Anlass, Bilanz zu ziehen. Und die fällt deutlich positiv aus: Trotz aller Marktzerwürfnisse und dem Platzen der Immobilienblase in 2008 erzielten Equity-REITs durch Dividenden und Kursanstiege bereits seit 1972 eine jährliche Rendite von durchschnittlich 12 %. Besonders das vergangene Jahr, 31.10.2009 bis 31.10.2010, stellte das Gewinnpotenzial von REITs heraus. So erreichten die börsennotierten Aktiengesellschaften ein Gesamtplus von 43%. Zum Vergleich: Der S&P 500 generierte im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 16,5 %. Grund genug einen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen, um die Hintergründe der Erfolgsgeschichte einmal genauer zu betrachten (alle Angaben auf Dollarbasis; Datenstand 31.10.2010; Quelle REITWatch November 2010).

REITs 2011 – die neue alte Alternative auf dem Immobilienmarkt

Bereits seit 50 Jahren sind REITs auf dem US-Immobilienmarkt etabliert. Mit einem Volumen von aktuell knapp 350 Mrd. USD gilt der US-REIT-Markt daher als größter und professionalisiertester REIT-Markt weltweit. Über 150 REIT-Gesellschaften gibt es allein in den USA. Ein Vergleich mit Deutschland verdeutlicht den US-Fortschritt in diesem Segment. Erst in 2007 erfolgte die gesetzliche Zulassung von REITs in der Bundesrepublik. Aus diesem Grund sind hier bislang auch lediglich drei Immobilien-Aktiengesellschaften gelistet. Dieser Umstand deutet an, wie wenig REITs bisher in der breiten Masse der Investoren bekannt und nachgefragt sind. Eine aktuelle Studie (Quelle: kommalpha „Risikocontrolling indirekter Immobilieninvestments“, Nov. 2010) belegt, dass lediglich 4 % der institutionellen Investoren ihre Immobilienanlagen in Form von REITs tätigen. Hier besteht großer Nachholbedarf – mit ausgezeichneten langfristigen Performance-Aussichten. So liegt die Kurs-Entwicklung des NAREIT Equity Index in 10-Jahres-Zeiträumen bei gut 10 % Plus, während der S&P 500 ein Minus von -0,4 % einstecken muss (Quelle: Bloomberg, NAREIT Equity Index, Sept. 2010).

In diesem Umfeld zeigten sich 2010 besonders das Appartement- und Lagerhallensegment in den USA als rentabler Investmentmarkt. Viele US-Bürger verloren aufgrund der problematischen Hypothekenvergabe in den USA in diesem Jahr ihr Eigenheim und mussten auf Mietwohnungen ausweichen. Ein „Zuviel“ an Habseligkeiten wurde daher in Lagerräumen untergebracht. In dieser schwierigen Phase konnten REITs zeigen, dass sie in der Lage sind, auf Marktveränderungen flexibel zu reagieren – ein wesentliches Moment für langfristig erfolgreiche Immobilien-investitionen. Schnelles Anpassen an aktuelle Gegebenheiten ist jedoch nur ein Aspekt, der zum Immobilieninvestmenterfolg führt. Genauso müssen Liquidität und Diversifikation gegeben sein. Besonders offene Immobilienfonds hatten damit im vergangenen Jahr massive Probleme: Die Aussetzung der Anteilsauszahlung oder gar die Schließung von Fonds waren die Folge. REITs verfügen dagegen durch die Börsennotierung über tägliche Liquidität und Transparenz. Darüber hinaus besteht durch die Aktienstruktur eine verbesserte Möglichkeit der Diversifikation. Damit vereinen REITs die Vorteile der zwei Asset-Welten Immobilien und Aktien: die Investition in Sachwerte und die Sicherung von Liquidität. Diese Möglichkeit des aktiven Managements führten REITs erfolgreich durch die Krise und macht sie auch weiterhin zu einem langfristig erfolgreichen Investment.

Lacuna setzt Maßstäbe im Immobiliensektor

Auf diesen Investmentmehrwert setzt auch die Regensburger Lacuna AG. Bereits seit 1997 sind die Anlagestrategen auf dem US-REIT-Markt aktiv. „Gemeinsam mit dem New Yorker Fondsmanagement-Team European Investors schöpfen wir das Potenzial der US-REIT-Branche gezielt aus und profitieren auf diese Weise von der etablierten, professionalisierten Infrastruktur des weltweit größten REIT-Marktes“, erläutert Thomas Hartauer, CEO der Lacuna AG. Diese Expertise spiegelt sich auch in der Renditeentwicklung des Lacuna – US REIT wider: So generierte der Branchenfonds seit seiner Auflage 2000 ein Plus von gut 75 % – und das trotz Rezession. Belohnt wurde dieser Investmenterfolg mit der Auszeichnung des Lacuna – US REIT mit dem aia-Award 2010. Hier erreichte der Lacuna-Immobilienfonds den 1. Platz für die 1-Jahres- und 3-Jahres-Performance. „Auch weiterhin zeigt die US-REIT-Branche einen Aufwärtstrend an. Daher sehen wir in diesem Investmentumfeld auch für 2011 herausragendes Potenzial“, resümiert Thomas Hartauer.