Hamburg, 25. März. Knapp die Hälfte des deutschen Privatvermögens ist hierzulande in Immobilien investiert. Laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) besitzen die Bundesbürger Häuser und Eigentumswohnungen im Wert von fast 6 Bio. Euro – und damit mehr als doppelt so viel wie noch vor 20 Jahren.

Insgesamt verfügen 18,8 Mio. Haushalte (48 %) über Haus- und Grundbesitz. Während die Quote in Ostdeutschland 39 % beträgt, fällt sie im Westen mit 50 % deutlich höher aus. Gesamtdeutsch gesehen, stellen Immobilien für private Haushalte in Deutschland nach wie vor die wichtigste Vermögensgrundlage dar.

Wie die Studie des IW verdeutlicht, hängt der Besitz von Häusern und Grundstücken insbesondere vom Einkommen ab. Rund 80 % der Haushalte, die eine Immobilie besitzen, verfügen über mehr als 4.500 Euro netto im Monat. Bei Haushalten mit weniger als 1.300 Euro netto sind es dagegen gerade einmal 20 %.

Neben dem Einkommen ist die Haushaltsgröße ein weiteres wichtiges Kriterium für den Hausbesitz: Je mehr Menschen in einem Haushalt leben, desto größer fällt sowohl der Anteil als auch die Höhe des Immobilienvermögens aus. In der Gruppe der Rentner verfügen gut 60 % über Haus und Grund.

An der Verteilung des Immobilienvermögens in Deutschland hat sich indes in den vergangenen Jahren wenig geändert. Laut Analyse des IW besitzt das reichste Fünftel der Haushalte hierzulande rund 75 % des Nettoimmobilienvermögens.

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