Hamburg, 13. März. Trotz deutlich gestiegener Strom- und Lebensmittelpreise ist die Inflation in Deutschland auf dem Rückzug. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts kosteten Waren und Dienstleistungen Im Januar 2013 durchschnittlich 1,7 % mehr als vor einem Jahr. Damit liegt die Inflationsrate wieder unter der magischen Marke von 2 %, bei welcher die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen spricht. Im Dezember 2012 lag die Inflationsrate noch bei genau 2 %.

Statistiker rechnen vor, dass allein der Wegfall der Praxisgebühr für Arztbesuche die Inflationsrate im Januar um 0,2 Punkte drücke. Inflationstreiber waren dagegen vor allem die Preise für Lebensmittel und Energie. So verteuerte sich Strom um 12,1 %. Für Zentralheizung und Fernwärme mussten Verbraucher 6,2 % mehr bezahlen. Im Schnitt 4,5 % mehr musste für Nahrungsmittel berappt werden, darunter vor allem für Gemüse (+8,6 %) und Obst (+7,9 %). Im laufenden Jahr rechnet die Bundesbank mit einem weiteren Abflauen der Inflation auf 1,5 % und für 2014 durchschnittlich 1,6 %.

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