Hamburg, 03. Oktober. Innerhalb Europas gilt Deutschlands Immobilienmarkt als besonders robust. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Wertbeständigkeit setzen internationale Investoren auf diesen Markt. Eine Reihe von Städten konnten hierzulande im ersten Halbjahr 2013 nachhaltig profitieren. So verzeichneten Düsseldorf mit 210 Prozent, Frankfurt mit 72 Prozent, Hamburg mit 52 Prozent und Berlin mit 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutliche Wachstumsraten.

Die Anzahl der auf dem deutschen Markt aktiven ausländischen Käufer stieg im gleichen Zeitraum ebenfalls. Insgesamt tätigten Investoren aus 21 verschiedenen Ländern Transaktionen in Deutschland. Darunter Korea, Nordamerika sowie asiatische Staatsfonds und chinesische Versicherungsfonds. Grund für das große Interesse seien laut Immobiliendienstleister CBRE die stabilen wirtschaftlichen Fundamentaldaten sowie das attraktive Renditeniveau.

Deutschland wirtschaftliche Stärke ist ein wesentlicher Grund dafür, dass sich erstmalig fünf deutsche Städte im CBRE-Ranking unter den zehn größten europäischen Destinationen für Investitionen in Gewerbeimmobilien befinden. Angeführt wird die Rangfolge von London, Paris und Moskau. Insbesondere die Hauptstädte von Großbritannien und Russland verzeichnen einen hohen Anteil an überregionalen Investitionen. In beiden Städten gingen über 60 Prozent der Transaktionen auf nichteuropäische Käufer zurück. Der Aufstieg Moskaus war als Immobilieninvestment-Destination bereits lange erwartet worden. Aufgrund der Zunahme des Investmentvolumens um 63 Prozent im ersten Halbjahr 2013 erzielte die Stadt Platz drei des CBRE-Rankings. Die Einwohnerzahl selbst ist zwar kein Grund für eine hohe Investitionstätigkeit, kann aber als Indikator für die wirtschaftliche Rolle einer Stadt angesehen werden. Der Grund für den Anstieg in Moskau war der hohe Zuwachs von internationalem und hierbei vor allem nordamerikanischem Kapital.