Hamburg, 11. März. Im Bereich Erneuerbare Energien steigen die Beschäftigungszahlen weiter an. Zwischen 2004 und 2011 hat sie sich mit 382.000 Menschen mehr als verdoppelt. Auf den Bereich Solarenergie entfällt dabei der größte Anteil, gefolgt von Biomasse und Windenergie.

Aufgrund der Energiewende ist davon auszugehen, dass auch in Zukunft in diesem Wirtschaftszweig neue Arbeitsplätze entstehen. Eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums erwartet einen Anstieg auf bis zu 600.000 im Jahr 2030. Insbesondere der Fachkräftebedarf bleibt somit weiterhin hoch. Aktuell können Studieninteressierte aus rund 300 verschiedenen Studiengängen – sowohl Bachelor als auch Master – wählen, die sich mit regenerativen Energien beschäftigen.

Der Weltmarkt für Umwelttechnologien und -innovationen hat in den vergangenen Jahren spürbar an Bedeutung gewonnen – sowohl weltweit als auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Laut Schätzungen steigt der Anteil der Umwelttechnologien am deutschen Bruttoinlandsprodukt von 11 % im Jahr 2011 auf über 20 % im Jahr 2025.

Weltweit beträgt das Volumen des Markts für grüne Technologien rund zwei Bio. Euro. Aktuelle Schätzungen sehen eine weitere Verdoppellung allein bis 2025 voraus. Daraus ergibt sich ein jährliches Wachstum um mehr als 5 %. An dieser Entwicklung haben deutsche Unternehmen einen hohen Anteil. Mit einem Welthandelsanteil von über 15 % sind sie führend auf dem Gebiet grüner Technologien.

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