Hamburg, 05. August. Im ersten Halbjahr wurden hierzulande rund 1,8 Mrd. Euro in Logistikimmobilien investiert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 74 Prozent. Damit stieg der Anteil der Assetklasse am Gesamtinvestitionsvolumen von 7 Prozent in 2013 auf 13 Prozent. Auch wenn rund 82 Prozent der Logistikneubauten im ersten Halbjahr 2014 innerhalb der Top 20 Logistikregionen realisiert wurden, dürfte sich das Ringen um die besten Standorte in Zukunft weiter verschärfen.

Wie der Logistikimmobilien-Seismograph der Logivest GmbH belegt, wurden in den ersten beiden Quartalen des laufenden Jahres rund 920.000 m² an Logistikimmobilien neu zugebaut. Unter den Regionen stachen mit einer Neubaufläche von 150.000 m² bzw. 103.000 m² insbesondere der Niederrhein und Köln hervor. In Köln wurden in der ersten Jahreshälfte bereits mehr Logistikflächen realisiert als im gesamten Jahr 2013 (79.000 m²). Starke Zuwächse verzeichneten ebenfalls die Regionen Donau, Hannover und Oberrhein. Belegten diese 2013 noch die hinteren Ränge, konnten sie bereits zur Jahreshälfte 2014 ihre Vorjahreswerte zumeist deutlich überschreiten.

Wenn eine hohe Flächennachfrage auf ein knappes Angebot trifft, steigen auch die Preise – für Investoren bedeutet dies sinkende Erträge. Um weitere Flächen zu erschließen, rücken inzwischen auch die Randlagen von Einzugsgebieten in den Fokus von Projektentwicklern. Zudem erfreuten sich Investitionen in alt-industrielle Areale steigender Beliebtheit. So wurden mit 227 Mio. Euro allein im ersten Quartal 2014 bereits doppelt so viele Investments in Produktionsareale verzeichnet, als im gesamten vergangenen Jahr. Um auch künftig der hohen Flächennachfrage Herr zu werden, dürfte ebenfalls die Modernisierung bestehender Anlagen in den Fokus rücken.

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