Fünf Tipps für Senioren, um lange autark und mobil zu bleiben 

Mit zunehmendem Alter gewinnt der Mensch Freiheiten, muss sich aber auch neuen Herausforderungen stellen. Laut dem Institut für sozial-ökonomische Forschung in Frankfurt am Main ist Mobilität im Alter ein menschliches Grundbedürfnis und gleichzeitig Bedingung, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.(1) Außerhäusliche Aktivitäten leisten einen wesentlichen Beitrag zur eigenen Lebenszufriedenheit. Das gilt grundsätzlich für alle Menschen, doch vor allem der Best Ager drückt damit seine selbstständige Lebensgestaltung und Lebensenergie aus. Die eigene Mobilität steht für die Erfüllung von Bedürfnissen, wenn es beispielsweise darum geht, Freunde zu treffen, Einkäufe zu erledigen oder Arztbesuche zu meistern. Das spiegelt sich auch bei den persönlichen Ausgaben wider: Während die Ausgaben für Möbel oder Haushaltsgeräte in den letzten Jahren von der Personengruppe 65+ reduziert wurden, stiegen die Ausgaben für höhere Mobilität. Diese Entwicklung verdeutlicht die Wünsche der Generation in zweiter Lebenshälfte: möglichst lange mobil zu bleiben!

Fünf wichtige Tipps zur Mobilität 70+:

Praktischer Begleiter auf Rädern: Der Rollator gilt als eine der nützlichsten Entwicklungen der letzten Jahre. Seine Erfinderin, die  Schwedin Aina Wifalk, suchte im Jahre 1978 nach Möglichkeiten, um die Folgen ihrer Kinderlähmung zu mindern. Seit den 90er-Jahren verkauft Deutschland jährlich bis zu 500.000 Stück über Sanitätshäuser und andere Kanäle. Der Helfer verlängert die Mobilität sowohl außerhalb als auch innerhalb der Wohnung um viele Jahre und lädt dank integriertem Sitzbrett jederzeit zu einer Verschnaufpause ein. Die fahrbaren Begleiter gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und sind bei Bedarf aufrüstbar mit kleinen Accessoires wie Regenschirmhalterung, Klingel, Reflektoren und Co. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für ein Standardgerät bei entsprechender Verordnung vom Arzt. Weitere Infos hierzu finden Interessierte unter: https://www.pflege.de/hilfsmittel/gehhilfen/rollator-gehwagen/

Mobiler Notruf via Telefon: Der stationäre Hausnotruf stellt für Menschen in der zweiten Lebenshälfte, aber auch für deren Familienangehörige einen enormen emotionalen Support dar. Ein Sender, der immer am Körper getragen wird, leistet per Knopfdruck schnelle Hilfe. Im direkten Vergleich dazu gehen mobile Notrufsysteme noch einen Schritt weiter. Ihr Nutzer trägt ein Mobiltelefon bei sich und aktiviert bei Bedarf den Notruf über die leicht zu bedienende Benutzeroberfläche. Das integrierte GPS-System erlaubt hierbei metergenaue Ortung. Ein klettes Carepaket on top bietet Baser International mit dem Helpphone. Die monatliche Gebühr von 42 Euro schließt eine Allnet-Flatrate, einen 24 h Notruf und einen Schutzbrief der Roland Versicherung mit ein. „Gerät eine Person in eine Zwangslage und alarmiert den Notruf, fallen hinterher oftmals viele zusätzliche Probleme an“, so Mahir Baser, Initiator des Helpphones. Die Kosten für weitere pflegerische Maßnahmen wie zum Beispiel Krankenfahrten mit dem Taxi, Wohnungsreinigung und Essenslieferung sind in einem solchen Fall beim Helpphone inkludiert. Die Nachfrage nach mobilen Notrufsystemen steigt kontinuierlich. Laut einer Umfrage durch Baser International von insgesamt 9500 Personen bewerteten 70 % der befragten Senioren dieses System als ein sinnvolles Tool für den Alltag. Ebenso viele gaben an, dass sie damit den Alltag aktiver gestalten würden. Weitere Informationen zum Helpphone finden Interessierte hier: http://www.helpphone.de/ 

Senioren-Sportvereine – zum Erhalt körperlicher Fitness: Wer auch im Alter Sport treibt, profitiert auf mehreren Ebenen. Die Muskel- und Knochenmasse bleibt bei regelmäßiger Aktivität länger erhalten und das Risiko für chronische Erkrankungen sinkt deutlich. Sport verringert die Ausprägung von Krankheitsbilder wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Beschwerden, Osteoporose, Rückenbeschweren und Übergewicht. Helga Honsberg, Sporttrainerin für Senioren des Argus e.V. in Schwerin: „Ich mache das jetzt schon seit 25 Jahren und einige Senioren, die mit mir zusammen im ersten Kurs anfingen, sind heute mit fast 90 Jahren immer noch dabei.“ Ein Senioren Sportverein überzeugt durch sein vielseitiges Angebot. Im Fokus stehen vor allem die Beweglichkeit und Koordination. Folgende Website bietet weitere Infos: https://www.senioren-50plus.info/gesundheit-sport/sportvereine-fuer-senioren.php

Schlaues Köpfchen – als Gasthörer in der Uni: Mit dem Ende des Joballtags beginnt für Menschen ein neues Kapitel in ihrem Leben. Was fängt man mit der neugewonnen Freizeit an? Eine sinnvolle Tagesstruktur zu finden, fällt vielen zunächst schwer. Universitäre Angebote für Senioren existieren in Deutschland seit den Siebzigerjahren, ein Nachweis des Abiturs ist meist nicht erforderlich. Ärzte wiesen nach, dass auch ältere Personen kognitive Höchstleistungen vollbringen können und dass das Lernen im gesamten Erwachsenenalter möglich bleibt. Geschichte und Philosophie gehören derzeit zu den beliebtesten Studiengängen unter den Senioren. Gemeinsam über die großen Denker der vergangenen Jahrzehnte zu argumentieren bringt ohne Prüfungsdruck ohnehin gleich doppelt Spaß!  Weitere Infos liefert: http://senioren-studium.de/

Sicher unterwegs – Nutzung des Nahverkehrs: Wer sich das Fahren mit dem eigenen PKW nicht mehr zutraut, bestreitet alternativ mit dem öffentlichen Nahverkehr seine Wege. Um unnötigen Stress und Gedrängel in Bus und Bahn zu umgehen, vermeiden Senioren einfach die Hauptverkehrszeiten. Viele Stationen sind mittlerweile barrierefrei und von Personen mit einem Rollator problemlos nutzbar. Die im Jahr 2013 in Kraft getretene Novelle zum Personenbeförderungsgesetz Deutschland stützt diese Entwicklung und setzt 

hohe Ziele für die jeweiligen Städte: Bis zum 1. Januar 2022 sollen alle öffentlichen Nahverkehrsstationen überwiegend barrierefrei eingerichtet und in den Fahrplänen deutlich gekennzeichnet werden. Mit einem Schwerbehindertenausweis oder einen Vermerk für eine Gehbehinderung besitzt der Fahrgast besondere Rechte und darf schon jetzt kostenfrei mitfahren. Weitere Informationen unter: http://www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS/Mobilitaet/Mobil_Wohnort/OEPNV/oepnv_node.html

(1) Thomas Hefter und Konrad Götz (2013): Mobilität älterer Menschen. Hrsg.: Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH. Frankfurt am Main.

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