Waalre, Niederlande, 4. Oktober. Placer Gold International N. V. gibt heute bekannt, dass der Vorstand nach eingehender Prüfung beschlossen hat, die Pläne für den Antrag auf ein Listing im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse nicht weiter zu verfolgen.

Zurzeit ist Placer Gold International N. V. am First Quotation Board in Frankfurt gelistet. Hintergrund für den Entschluss, in das nächsthöhere Segment zu wechseln, war die Ankündigung der Deutschen Börse AG Anfang dieses Jahres gewesen, das First Quotation Board zum 15. Dezember 2012 zu schließen. Die Regeln für eine Aufnahme und die Folgepflichten im Entry Standard wurden im Juli dieses Jahres deutlich verschärft. „Unter den derzeitigen Bedingungen ist es für ein Unternehmen unserer Größe nicht sinnvoll, die Aufnahme in den Entry Standard weiter voranzutreiben“, begründet Werner Ullmann, Vorstandsvorsitzender der Placer Gold International N. V., die Entscheidung. „Wir werden ein Delisting verbunden mit einem Abfindungsangebot für die Aktionäre auf der anstehenden Hauptversammlung thematisieren“, so das Management. Damit setzt das Unternehmen den Kurs für Kosteneinsparungen zugunsten des operativen Geschäfts weiter fort. Unabhängig von einer Börsennotierung am Handelsplatz Frankfurt hat der Anleger die Möglichkeit, am Unternehmen beteiligt zu bleiben. Die Arbeiten auf den alluvialen Vorkommen in Neuseeland werden unvermindert weitergeführt, mit dem Ziel, Gold zu produzieren. Da sich die Projekte im Explorationsstadium befinden, kann das Management der Placer Gold International Ltd. einen Zeitpunkt für den Produktionsstart aktuell noch nicht festsetzen.

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