Zeitumstellung, Gesundheit, Chiropraktik

Am 25. März werden die Uhren vorgestellt – das bedeutet, alle müssen morgens eine Stunde früher aufstehen. Dadurch gerät der menschliche Biorhythmus durcheinander. Die Umstellung beeinträchtigt hauptsächlich das vegetative Nervensystem. Denn veränderte Rhythmus wirkt wie ein kleiner Jetlag, wodurch vor allem der Schlaf-Wach-Rhythmus, aber auch Verdauung und Kreislaufregulation betroffen sind – die jüngsten Forschungsergebnisse dazu wurden sogar mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Welche Konsequenzen sich daraus für die Sommerzeit ergeben, ist noch nicht absehbar. Was sich allerdings mit Sicherheit sagen lässt, ist, dass viele Menschen unter dieser Umstellung leiden. Wie die Praxis Friedemann Theill Sie mit Chiropraktik unterstützen möchte, bestmöglich mit der Sommerzeit zurechtzukommen, und was Sie selbst dazu beitragen können, erfahren Sie hier.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Schon länger wird über die Sinnhaftigkeit der Zeitumstellung debattiert. Aktuell diskutierte sogar wieder das EU-Parlament über ihre Abschaffung. So besorgt um den  Schlafmangel der Bevölkerung sind die Politiker allerdings mit vermutlich nicht. Vielmehr geht es um die möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit. Studien liefern hierzu zwar sehr unterschiedliche Ergebnisse. Trotzdem bewegen die studienabhängig zum Teil alarmierenden Folgen wie Blutdruckschwankungen, Herzbeschwerden, Schlafstörungen mit damit verbundenen Konzentrationsschwierigkeiten und depressiven Verstimmungen die Gemüter zusehends. Die meiste Aufmerksamkeit wurde drei Amerikanern zuteil, die im vergangenen Jahr für ihre Forschung über die Funktion und Kontrolle der inneren Uhr sogar mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurden. Dass unser Körper seinen eigenen Rhythmus hat und dabei auch vom Wechsel zwischen Hell und Dunkel – also Tag und Nacht – beeinflusst wird, ist natürlich keine neue Entdeckung. Bahnbrechend ist jedoch der Ansatz, unsere innere Uhr zu entschlüsseln. Dabei klassifizierten die Forscher Genpaare, die den individuellen Tag-Nacht-Rhythmus und damit entsprechende Funktionen des Körpers maßgeblich mit gestalten. Dieser „zirkadiane Rhythmus“ orientiert sich an den Vorgaben unserer Umwelt. Dabei beschränken sich die Auswirkungen allerdings nicht nur auf die Zustände wach und müde, sondern auch Blutdruck, Puls und sogar die Körpertemperatur variieren stark im Tagesverlauf – dazu orientiert sich unser Organismus an der Dämmerung. Dementsprechend passt sich unsere innere Uhr dem Hell-Dunkel-Zyklus an. Genau darin liegt auch das Hauptproblem der Sommerzeit. Im Frühjahr gewöhnt sich der Körper langsam wieder daran, mit der einsetzenden Morgendämmerung aufzustehen – je nach Weckzeit ist es für den ein oder anderen sogar schon hell. Mit der Zeitumstellung müssen die meisten ganz plötzlich wieder im Dunkeln aufstehen. Da die innere Uhr stark lichtabhängig ist, kommt sie durcheinander und manche Menschen hinken der Zeit sogar so lange hinterher, bis sie morgens wieder im Hellen aufstehen.

In der Regel dauert die Umstellung zwar nur bis zu zwei Wochen, denn dann sollte sich das vegetative Nervensystem umgestellt haben, trotzdem wird unserem Körper viel abverlangt. Mithilfe der Amerikanischen Chiropraktik wollen Friedemann Theill und sein Team diesen Prozess beschleunigen bzw. Ihnen die Anpassung erleichtern. „Durch regelmäßige Justierungen möchten wir dafür sorgen, dass Ihr Nervensystem so störungsfrei wie möglich arbeiten kann und dadurch weniger anfällig für äußere Einflüsse ist. Unser Ziel ist es, dass Ihr Nervensystem die Zeitverschiebung so gut wie möglich kompensieren kann und diese Sie nicht aus der Bahn wirft. Natürlich können Sie auch selbst Einiges dazu beitragen, um Ihren Organismus zu unterstützen“, gibt Friedemann Theill als Tipps für die Tage vor der Zeitumstellung mit.

Was Sie selber tun können

  • Gehen Sie etappenweise jeden Tag etwas früher ins Bett. Eine Viertelstunde pro Tag sollte schon ausreichend sein.
  • Verzichten Sie abends auf helles Licht. Vor allem Bildschirme mit viel Blaulichtanteil verhindern nachweislich einen guten Schlaf – wenn Sie nicht auf Ihr Handy oder Tablet verzichten möchten, schalten Sie den sogenannten „Nightshift-Modus“ ein. Dieser erzeugt wärmeres Licht mit individuell herausfilterbarem Blauanteil – ansonsten spendet auch ein Candlelight-Dinner wunderbar warmes Licht – und Ihr Partner freut sich bestimmt auch.
  • Tagsüber hingegen gilt: viel Licht hilft viel. Sonnenlicht z.B. hat einen hohen Blauanteil. Da die Sonne um die Jahreszeit allerdings nicht überall zuverlässig scheint, können Sie Ihrer inneren Uhr auch mit künstlichem Licht auf die Sprünge helfen. Vollbeleuchtung in der Wohnung oder im Büro helfen dabei, die innere Uhr vorzustellen.
  • Versuchen Sie, auf Schläfchen im Tagesverlauf zu verzichten. Diese mindern die Bettschwere am Abend und lassen Sie sogar schlechter durchschlafen.
  • Meiden Sie drei Stunden vor dem Schlafengehen alles Aufputschende wie Kaffee, anregenden Tee, Cola oder Nikotin.

Bei individuellen Fragen oder zur Terminvereinbarung sprechen Sie das Team auch gerne direkt an.

Verantwortlicher Anbieter:
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Praxis Friedemann Theill
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