Hamburg, 19. Februar. Ein Großteil des deutschen Anlagevermögens ist in Immobilien investiert. Im vergangenen Jahr belief es sich auf ca. 8,9 Bio. Euro. Mit 75 % entfällt auf das Segment Wohnen (Private Wohnungen und Invest-Wohnungen) der mit Abstand größte Anteil des Immobilienbestands hierzulande. Trotz der bereits aktuell hohen Quote ist ein weiterer Anstieg mittel- bis langfristig wahrscheinlich – insbesondere in den wirtschaftlich starken Ballungszentren wie Hamburg und München. Grund hierfür: Die Nachfrage übersteigt bei weitem das Angebot. Zu den Gewinnern dieser Entwicklung zählen insbesondere Projektentwickler.

Langfristig steigende Wohnraumnachfrage in Metropolen

Pro Jahr beläuft sich der Bedarf allein im Mietwohnungsbau in Deutschland auf 130.000 Wohnungen. „Dies entspricht einer Verdoppelung der aktuellen Bauleistung“, erklärt Lahcen Knapp, Geschäftsführer der One Group. Das Hamburger Unternehmen ist auf die Projektentwicklung von Wohnimmobilien spezialisiert. Bereits heute herrscht in vielen Ballungszentren regelrecht Wohnungsnot. „Aufgrund der hohen wirtschaftlichen Attraktivität ziehen immer mehr Menschen in die Metropolen. Für München rechnen Experten bis 2030 beispielsweise mit einem Bevölkerungsanstieg von aktuell rund 1,43 auf bis zu 1,77 Millionen Menschen. Bereits heute gibt es in der Stadt mit 1,8 Prozent im Grunde keinen Leerstand. Diese Zahlen verdeutlichen die enormen Herausforderungen, vor denen die Stadt im Wohnungssegment steht“, führt Knapp aus. Sich zunehmend verändernde Haushaltsstrukturen verstärken die Nachfrage in den Ballungszentren zusätzlich. Obwohl die Bevölkerungszahl in Deutschland in den kommenden Jahren sinkt, steigt die Zahl der Haushalte kontinuierlich – bei gleichzeitiger Verringerung der Personenzahl. „Die Schaffung zusätzlichen Wohnraums ist daher alternativlos“, so Knapp weiter.

Anstieg des Projektvolumens

Aufgrund dieser Entwicklung nimmt das Projektvolumen vor allem im Wohnsegment spürbar zu. „2012 stieg es verglichen zum Vorjahr um fast 16 Prozent. Insgesamt belief sich das geldwerte Wohnprojektvolumen im vergangenen Jahr auf rund 40 Milliarden Euro. Auf München und Hamburg entfällt dabei mit 10 bzw. 9 Milliarden Euro ein Großteil des Umsatzes“, erklärt Knapp.

Investoren können an der positiven Dynamik im Wohnimmobiliensegment partizipieren. „Seit dem 01. Januar bieten wir Investoren mit dem ProReal Deutschland Fonds 2 die Möglichkeit, sich mittelbar an der Entwicklung und dem Verkauf von Wohnimmobilienprojekten in deutschen Metropolen zu beteiligen. Bei unserem aktuellen Beteiligungsangebot liegt der Schwerpunkt auf München“, berichtet Knapp. Infrage kommen nur bereits initiierte und genehmigungsfähige Projekte. Die Laufzeit des Fonds beträgt drei Jahre, die Rendite beläuft sich auf 8 Prozent per anno ab Tag der Einzahlung. Hinzu kommen quartalsweise Ausschüttungen, beginnend bereits ab Oktober dieses Jahres.

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