Hamburg, 20. Dezember. Erneuerbare Energien sind weltweit auf dem Vormarsch. Wie der “Global Status Report 2012″ belegt, ist der Trend zum massiven Ausbau regenerativer Energien auch im Jahr 2012 ungebrochen. Rekordinvestitionen und vor allem sinkende Erzeugungskosten könnten künftig dafür Sorgen, dass alternative Energieerzeugung günstiger als fossile Energieerzeugung ist.

Rekordinvestitionen

Schon seit 2005 stellt das Politiknetzwerk REN21 jährlich den „Global Status Report“ vor. Ziel ist es, eine Statusmeldung zum globalen Wachstum des Erneuerbare-Energien-Marktes sowie zur weltweiten Energiepolitik abzugeben. So deckten die Erneuerbaren Energien 2011 über 16 % des globalen Endenergiebedarfs sowie etwas mehr als 20 % des weltweiten Stromverbrauchs. Neben China, den USA und Deutschland hat die regenerative Energieerzeugung insbesondere in Spanien, Italien, Indien und Japan hohe Wachstumsraten zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr
legten die Investitionen in die Erneuerbaren um rund 17 % zu. Mit einem Rekordwert von 257 Mrd. USD übertrifft das Investitionsvolumen für die alternative Erzeugung von Energie dasjenige der fossilen Erzeugung um rund 40 Mrd. USD.

Sinkende Kosten

Laut Internationaler Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) sind 2011 die Preise für Photovoltaik-Module um fast 50 % sowie für Onshore-Windenergieanlagen um ca. 10 % gesunken. Der Kostenrückgang ist Voraussetzung dafür, dass die Erneuerbaren Energien künftig nicht nur eine ökologische, sondern auch ökonomische Alternative zu fossilen Energieträgern wie Kohle und Gas darstellen.

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