Stuttgart. Bereits seit 1999 wählt die A/VENTUM family office AG Investmentfonds für ihre Klienten aus. 2008 hat das Team um Oliver Heller und Thomas Reichert, Partner und Vorstände des Stuttgarter Unternehmens, einen hauseigenen Dachfonds, den A/VENTUM family office Core Invest Fund, aufgelegt. Ein realer Track Record mit einem kumulierten Ergebnis von 130,65% nach allen Kosten und damit einer durchschnittlichen Rendite von 7,83% p.a. verdeutlicht den Erfolg der Strategie. Jetzt steht die Optimierung der Volatilitätsrate im Fokus.

„Wir investieren in erster Linie in langfristig rentable Manager“, erklärt Heller die Besonderheit des Produkts. „Geringe Korrelation untereinander und nachgewiesene Expertise sind dabei wesentliche Auswahlkriterien. Auf diese Weise bleiben wir unabhängig von eventuellen Schwankungen an Kapitalmärkten“, fährt Heller fort. Durch ein hauseigenes Due Dilligence-Verfahren wählt das Stuttgarter family office geeignete Fondsmanager aus. Nur jene, die dem strengen Auge des Investmentteams standhalten und eine Renditekraft von mindestens 6% nach allen Kosten innerhalb der nächsten drei Jahre versprechen, werden Teil des Fonds. Diese Allwetter-Strategie strebt sowohl in steigenden als auch in fallenden Marktphasen Gewinne an.

Zweiter Pfeiler des A/VENTUM family office Core Invest Fund ist eine strategische Dreiteilung. „Unsere Strategie basiert auf einer übergeordneten Drittelung“, erläutert Heller. „Wir streuen das Risiko, indem wir nicht nur unterschiedliche Märkte, sondern auch verschiedene Investmentansätze kombinieren. So setzen wir zu einem Drittel auf traditionelle Anlagen wie Renten, Wandelanleihen und Aktien, zu einem Drittel auf computerbasierte Systeme, so genannte CTAs, und zu einem weiteren Drittel auf zusätzliche alternative Investments“, so Heller weiter. „Auf diese Weise gewährleisten wir eine breite Streuung der Rendite- und Risikoquellen.“ Des Weiteren führen die Stuttgarter Anlagestrategen regelmäßig eine statisch antizyklische Reallokation durch, die mitverantwortlich für die guten Gesamtergebnisse der vergangenen zehn Jahre ist.

Allerdings verzeichnete auch dieser Dachfonds im Zuge der Finanzmarktkrise 2009 Korrekturen nach unten. Auf ein Tief von -7,10% reagiert das Investmentteam um Anlagestrategen Oliver Heller und Thomas Reichert mit einer verbesserten Diversifikation. „Vor der Krise betrug die Managerobergrenze innerhalb unseres Dachfonds bis zu 10%. Heute erhält keiner unserer Manager mehr als 5% unseres Vermögens. In der Regel sind es sogar lediglich 2-3%. Die Finanzkrise hat aufgezeigt, dass auch langjährig erfolgreiche und gut organisierte, defensive Manager durch Fat Tail-Ereignisse unerwartete Ergebnisse abliefern können“, fasst Heller zusammen. „Wir setzen so weiter auf Stabilität und Sicherheit und schließen unvorhersehbare Szenarien weitgehend aus – mit einem absehbar positiven Resultat in 2010“, erklärt Heller abschließend.

Fondsdaten

WKN/ISIN: A0RC4N / LU033471373
Fondsgesellschaft: Alceda Fund Management S.S., Luxemburg
Depotbank: HSBC Trinkhaus & Burkhardt (Int.) S.S., Luxemburg
Aufgelegt am: 16.12.2008
Benchmark: 6% p.a.
Ertragsverwendung: thesaurierend
Ausgabeaufschlag: bis zu 3,5%
Managementgebühr: 0,8% p.a.
Performancegebühr: 25% der 6% p.a. übersteigenden Wertentwicklung des NAV

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