Mein Weg zum Atlasprof

Jörg Röll, Atlasprof aus Gründau-Lieblos

Letztlich führte Jörg Röll ein Umweg über die Schulmedizin zur Atlaskorrektur nach Schümperli. 2004 erzählte ein Zahnarzt und Dozent des Fortbildungsseminars, an dem er teilnahm, von möglichen positiven Effekten dieser Methode auf die Gesundheit. Er hatte bei seinen Patienten vor und nach einer Atlaskorrektur Kiefertestungen durchgeführt, wobei sich nach einer Anwendung deutliche Verbesserungen in der jeweiligen Symptomatik zeigten. Für Jörg Röll war das der Anstoß für die eigene Atlaskorrektur und schließlich auch seine Ausbildung zum Atlasprof. Noch im selben Jahr begann er, mit der Atlasprofilax-Methode nach Schümperli zu arbeiten – und tut dies bis heute.

Dem Zusammentreffen mit seinem damaligen Dozenten verdankt er seinen Entschluss zur eigenen Atlaskorrektur – die Schilderungen des Zahnarztes über seine Erlebnisse mit der Methode hatten ihn so überzeugt, dass er direkt nach dem Seminar einen Termin vereinbarte. „Obwohl ich nicht zu den Menschen gehörte, die starke Beschwerden hatten, überzeugten mich nach der Anwendung trotzdem viele positive Veränderungen: Beispielsweise konnte ich meinen Kopf viel besser drehen, er war einfach viel beweglicher“, erzählt Jörg Röll. Gleiches galt auch für seinen Gesamtzustand. Insgesamt fühlte er sich beweglicher, leichter und aufrechter. „Ich konnte zum Beispiel nach der Atlaskorrektur wieder auf zwei Beinen stehen – und zwar gleichmäßig.“ Oft werde das eigene Körpergewicht nur auf ein Bein verlagert, einfach weil es bequemer sei, so Röll. Und nach der Lehre Schümperlis sei das in der Regel angenehmer, weil mit der Ausrichtung, also der Statik, etwas nicht stimme. „Auch der in der Bevölkerung weit verbreitete Schmerz im unteren Rücken bei langem Stehen trat nach meiner Atlaskorrektur nicht wieder auf. Es sind diese vielen kleinen Aspekte, die mich von der Methode überzeugten und die dafür sorgten, dass ich sie meinen Eltern weiterempfahl.“

Besonders beeindruckend sei die Entwicklung bei seinem Vater zu beobachten gewesen: Zum damaligen Zeitpunkt litt er unter seinem zweiten Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Ein OP-Termin war bereits festgelegt. Sein Vater entschied sich jedoch zunächst für die Atlasprofilax-Methode. Nach sechswöchigem Auf und Ab ging es ihm langsam besser. Seine Armtaubheit verschwand, die Kopfbeweglichkeit verbesserte sich und die Schmerzen ließen nach. Die OP sagte er daraufhin ab. Natürlich prüften die Ärzte, ob sich im Körper etwas verändert hatte, das die Verbesserung seines Zustands erklärte. Daher wurde er noch einmal im MRT durchleuchtet, mit einem eindeutigen Ergebnis: Der Bandscheibenvorfall war rückläufig und auch nach Meinung der Ärzte war eine Operation nicht mehr notwendig.

Dieses Ergebnis beeindruckte Jörg Röll so sehr, dass er noch im Herbst 2004 eine Ausbildung zum Atlasprof absolvierte und mit Abschluss einer der ersten Atlasprofs in Deutschland wurde. Auch heute noch steht in seiner Praxis die Anwendung der Atlasprofilax-Methode im Fokus. Als Heilpraktiker bietet er seinen Patienten noch zusätzlich ergänzende Behandlungen, wie z.B. osteopathische Techniken oder die LNB-Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht, an. Dazu Röll: „Mit der Atlaskorrektur kann ich die gesunde Grundausrichtung des Körpers wiederherstellen, für eine bessere Haltung und Statik sorgen. Das ist aus meiner Sicht die Basis dafür, dass der ganze Körper besser funktionieren kann, und auch dafür, dass andere bewährte Therapien besser und nachhaltiger wirken können.“ Wichtig dabei sei vor allem, dem Körper Zeit zu geben, sich Schritt für Schritt umzustellen. Auf dieses individuelle Tempo stimme er alle weiteren Behandlungen in seiner Praxis ab.

Trotz all der positiven Erfahrungen weist er seine Patienten grundsätzlich darauf hin, dass ein richtig sitzender Atlas zwar viel bewegen könne, jedoch nicht der einzige Aspekt sei, der zum Gesundsein dazu gehöre – denn jeder Mensch besitze auch eine Eigenverantwortung für seine Gesundheit. „Was nützt ein korrigierter Atlas, wenn man sich ungesund ernährt, keinen Sport treibt, unverarbeitete seelische Traumata mit sich herumträgt etc.? In meinen Beratungen thematisiere ich diese Eigenverantwortung, da sie für mich zu einer umfassenden Aufklärung dazu gehört“, erläutert Jörg Röll. Vor diesem Hintergrund bietet er nur Individualtermine an, um so ausreichend Zeit für jeden Patienten einplanen zu können. Und das spricht sich herum: Erst kamen Patienten vor allem aufgrund privater Empfehlungen, inzwischen allerdings auch auf therapeutische Weiterempfehlungen hin, sowohl aus alternativ- als auch aus schulmedizinscher Richtung. „Für mich schließt sich dort der Kreis, da ich ja selbst über einen Schulmediziner von der Atlaskorrektur gehört habe. Und ich wünsche mir, dass sich dieser Austausch in Zukunft verstärkt, sodass die Atlasprofilax-Methode noch mehr Patienten erreichen und sie auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit unterstützen kann.“

Verantwortlicher Anbieter:
Atlasprofilax® Sektion Deutschland e.V.
Volker Werner
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