Rückblick auf das Chiropraktik-Campus-Seminar Integrale Chiropraktik Depenthal 1 am 13./14.02.2016

Hamburg, 26. Februar. Radikal orientiert sich Chiropraktiker Jörg Depenthal an der Maxime: Nur was sich bewährt, stimmt. In dem Seminar Integrale Chiropraktik Depenthal 1 – mit dem Schwerpunkt Kontext viscerales System und Wirbelsäule Thorax/Abdomen –  herrscht dementsprechend eine Stimmung zwischen ungläubiger Heiterkeit und begeisterter Vorfreude auf die Umsetzung in der eigenen Praxis. „Integral heißt es für mich, weil ich es prima in meine Behandlungen integrieren kann“, resümiert so schmunzelnd Tobias Schmidt, selbstständiger Chiropraktiker aus Neumünster. Ihm bauen die Fusion aus chiropraktischen und osteopathischen Elementen neue Brücken zu einem vertieften Verständnis der Zusammenhänge zwischen Bewegungsapparat, neurologischem System und Organen. „Im Prinzip war es mir vorher auch klar. Aber jetzt ist es für mich greifbarer, wie ich damit arbeiten kann. Gleich Montag habe ich da einen Fall, für den ich das technische Wissen brauche. Für mich ist das hier wieder ein Beleg für die hohe Qualität der Campus Seminare“, führt er weiter aus.

Und das trifft ins Herz des Anliegens von Jörg Depenthal, der zusammen mit seiner Co-Dozentin Monika Fliße aus Osnabrück angereist ist. Ihnen ist wichtig, dass die Effizienz der Behandlung zugunsten des Patienten im Fokus steht. Im Seminarablauf verdeutlichen die beiden Rückwirkungseffekte von Organen im Brustkorb bzw. Bauchraum zu den verschiedenen Spine-Segmenten. „Die Komplexität des Körpersystems verlangt nach einem angemessen wissenschaftlichen Verständnis. Gleichzeitig brauchen wir aber auch das Vertrauen in die enorme Rechenkapazität unserer erfahrungsgeleiteten Intuition. Wir müssen mit diesen beiden Blickwinkeln lernen, den Körper zu lesen, und erkennen, welche Informationen in das System wieder eingebracht werden müssen, damit es sich selbst helfen kann. Nur wer fragt, bekommt Antworten“, fasst Depenthal zusammen.

Im beständigen Wechsel zwischen der Präsentation diagnostischer Möglichkeiten, wie der Thermodynamik oder weiterem sensorischen Auslesen, und dem angeleiteten Austesten durch die Teilnehmer bekamen diese ein wahres Feuerwerk an Erkenntnisansätzen und behandlerischen Möglichkeiten. Beständig verdeutlicht Depenthal das theoretische Wissen an konkreten Beispielen. „Nehmt so viel mit, wie ihr könnt, und vertieft es nach und nach“, beruhigt Dozent Depenthal daher auch Teilnehmende, die aufgrund der hohen Frequenz von mitgeteilten organischen Zusammenhängen leise stöhnen.

Mit viel Humor vermittelt er seine Synthese aus Chiropraktik mit Osteopathie und verdeutlicht dabei die Bereicherung für Patienten und Behandler. „Gerade beim Thema Kinderwunsch habe ich dafür auch gleich Patienten vor Augen“, betont Teilnehmerin Katja Kless aus Wedel. „Ich habe mich in diesen beiden Tagen voller Input nicht nur super aufgehoben gefühlt, sondern auch fachlich und intellektuell unglaublich viel mitnehmen können“, ergänzt sie. Die Berliner Teilnehmerin Claudia Kohs freut sich: „Wieder mal ein tolles Seminar. Die Techniken sind eine großartige Ergänzung, werfen das bisherige nicht über den Haufen, sondern erweitern einfach das eigene Spektrum.“

Aber auch Dozent Jörg Depenthal zeigt sich begeistert: „Soviel Neugier macht immer wieder Freude. Dieses Mal hat mich besonders die Frage berührt, warum bei der Sensibilität unserer Systeme so viele Menschen gegen sich selbst handeln und welche Aufgabe beziehungsweise Rolle das für uns Chiropraktiker mit sich bringt.“ Eine Frage, der er auch in den kommenden Seminaren noch weiter nachgehen will. Da die ICD-Seminare einzeln buchbar sind, bietet sich für die Folgetermine auch noch die Möglichkeit, dazu zu stoßen. Im nächsten Seminar Ende April stehen die Wechselwirkungen von Beckenraum und gynäkologischen Organen auf dem Lehrplan. Mehr Informationen unter: www.chiropraktik-campus.de

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Chiropraktik Campus
Jaan-Peer Landmann
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