Hamburg, 22. August. Bereits im kommenden Jahr wird die Solarindustrie wieder verstärkt in Equipment und Technologie investieren. Dies belegt eine  aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmen IHS.

Im Jahr 2014 werde das Investitionsvolumen demnach um 30 Prozent steigen und dabei einen Wert von 2,25 Mrd. Euro erreichen. Nach Angaben des IHS sei damit zum ersten Mal seit 2011 ein Anstieg der Investitionen zu verzeichnen. Das Wachstum werde in erster Linie durch die Nachfrage in den Entwicklungsländern getrieben, führend seien dabei Länder wie Südamerika, Afrika sowie der Nahe Osten. Da sich die Überkapazitäten in der Fertigung maßgeblich auf die USA, Europa und China beschränkten, wollen Solarproduzenten nun zunehmend in den aufstrebenden Regionen produzieren, was laut IHS die Investitionsbereitschaft ankurbeln dürfte. Dem Marktforschungsunternehmen zufolge sei das Investitionsvolumen der Hersteller von Modulen, Zellen, Ingots, Wafern und Polysilizium im vergangenen Jahr um 72 Prozent eingebrochen. Für das laufende Jahr erwartet IHS wiederum einen weiteren Rückgang um 36 Prozent auf 1,73 Mrd. Euro. Im Rekordjahr 2011 habe das Investitionsvolumen noch bei rund 9,7 Mrd. Euro gelegen.