Hamburg, 11. April. Im vergangenen Jahr sind in Bayern 72,7 Mio. Megawattstunden (MWh) an Strom erzeugt worden. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 2,5 %. Dabei legte der Anteil Erneuerbarer Energien an der allgemeinen Stromerzeugung nach Angaben des Landesamtes für Statistik ebenso zu, wie die Verwertung von Steinkohle.

Mit 60,1 % (43,7 MWh) steht bei der Stromproduktion im Freistaat weiterhin die Kernenergie an erster Stelle. Den zweitgrößten Anteil stellt mit 12,1 Mio. MWh bzw.16,7 % die Wasserkraft. Auf Erdgas und Erdöl entfällt mit 9,5 Mio. MWh ein Anteil von 13 %, Steinkohle verbucht mit 4,4 Mio. MWh 6,0 % auf sich. Einschließlich der Wasserkraft liegt der Anteil Erneuerbarer Energieträger an der Stromerzeugung im vergangenen Jahr bei 17,5 %, was einem Zuwachs gegenüber 2011 von 20,7 % entspricht. Damals lag der Anteil der Erneuerbaren (inklusive Wasserkraft) noch unter 15 %.

Insgesamt wurde im vergangenen Jahr 0,2 % weniger Strom aus Kernenergie erzeugt, als noch 2011. Bei den Energieträgern Erdgas und Erdöl liegt der Rückgang bei 12,5 %. Aus Steinkohle wurde im vergangenen Jahr dagegen 17,8 % mehr Strom produziert, als noch 2011.

Dieser Artikel ist in das Archiv verschoben worden. Falls Sie Fragen dazu haben, melden Sie sich gern über Kontakt bei faktwert.de – wir helfen Ihnen weiter.
Allgemeiner Risikohinweis für Finanzprodukte