Regensburg. Neben einer gängigen Verwaltungsgebühr fordern viele Fondsgesellschaften eine zusätzliche Performance Fee. Was es mit dieser vermeintlichen Extra-Vergütung auf sich hat, erläutert Lacuna am Beispiel des hauseigenen Lacuna – Adamant Global Medtech. Trotz zusätzlicher Gebühren zahlt sich der Fonds mit einem Wertzuwachs von 13,18% (Stand 21.07.2010) seit Auflage für Anleger aus.

„Durch das Beanschlagen einer erfolgsabhängigen Vergütung wird zum einen der persönliche Ehrgeiz des Fondsmanagements angetrieben. Denn nur wenn unser Fondsmanagement die prognostizierte Rendite übertrifft, erhält es einen zusätzlichen Bonus für diese Mehr-Leistung“, erläutert Hartauer, Vorstand der Lacuna AG, das Konzept. „Von dieser Mehr-Leistung profitiert letztendlich der Investor“, erklärt Hartauer weiter.

Dieser generierte Extra-Ertrag fließt dann beispielsweise im Zuge einer beständigen Fundamentalanalyse in die Optimierung der Managementleistung. „Unser Fondsmanagement verwendet die Performance Fee anteilig für die Finanzierung von Researchreisen in die Zielregionen des Fonds. Hier machen sich die Marktexperten einen genauen Eindruck von möglichen Zielunternehmen sowie ihrer Führungspersönlichkeiten und liefern somit die Grundlage für die Einzeltitelauswahl. Auf diesen Vor-Ort-Recherchen fußt unter anderem auch die jahrelange Expertise unserer Schweizer Investmentpartner der Adamant Biomedical Investments AG“, verdeutlicht Hartauer beispielhaft den Verwendungszweck der Gebühren.

Im Ergebnis profitieren die Anleger: So punktet beispielsweise der Lacuna – Adamant Global Medtech aktuell mit Platz 3 im €uro Fondsxpress Ranking 28/2010. Bewertet wurden hier 53 Gesundheitsfonds mit ganz unterschiedlichen Gebührenstrukturen und deren Wertentwicklung seit Jahresanfang. Für das Gesamtjahr 2009 sicherte sich der Fonds sogar den ersten Rang, obwohl im vierten Quartal ’09 eine Performance Fee ausgezahlt wurde. „Hier zeigt sich einmal mehr, dass die investierte Performance Fee sich im Endeffekt besonders für den Investor auszahlt. Auch in den ersten beiden Quartalen 2010 hat Adamant als exzellenter Investmentpartner jeweils eine Performance Fee erhalten“, beschreibt Hartauer. Und so zeigt auch die hervorragende Platzierung im Jahr 2010 wie wichtig ein sinnvolles Anreizsystem für das Fondsmanagement ist. „All unsere Fonds werden neben der Verwaltungsgebühr zusätzlich mit 15% der 1% p. Q. übersteigenden Performance mit einer High Water-Mark belastet. Dies bedeutet zeitgleich, dass der Fonds zwei Quartale in Folge seinen historischen Höchststand überboten hat“, bemerkt Hartauer abschließend.