Hamburg, 03. März. Fast jeder kennt ihn: Dagobert Duck, seines Zeichens Fantastilliardär aus Entenhausen. Da hier keine Inflation herrscht, kann es sich der gefiederte Zeitgenosse leisten, sein Vermögen in einem riesigen Geldspeicher zu horten und zuzusehen, wie es wächst und wächst. Zwar gibt es in Deutschland noch keine Fantastilliardäre, dafür nimmt das Privatvermögen jedoch auch hier sukzessive zu. Erstmals überstieg es 2013 die Marke von zehn Billionen Euro. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen der Gewerkschaft Ver.di auf Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamts sowie der Bundesbank. Laut den Ergebnissen erhöht sich zudem das Wachstumstempo. So stieg das Privatvermögen in Deutschland 2013 pro Sekunde um 10.402 Euro – ein Plus von etwa 1.000 Euro im Vergleich zu 2012. Wenn die Entwicklung weiterhin so dynamisch verläuft, könnten demnächst auch in Deutschland Menschen dem Lieblingshobby von Dagobert Duck nachgehen: einem gepflegten Geldbad.