Hamburg, 01. April. Mitarbeiter sind bekanntermaßen das größte Kapital eines Unternehmens. Im Idealfall sind diese leistungsfähig, motiviert – und zufrieden. Dass es genau hier in Deutschland Verbesserungspotenzial gibt, lässt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Gallup vermuten. Demnach haben 17 Prozent der Beschäftigten bereits „innerlich gekündigt“. Weniger als jeder Fünfte ist zudem bereit, sich freiwillig für die Ziele des Unternehmens einzusetzen. Mit 67 Prozent machen über zwei Drittel der Deutschen zudem lediglich „Dienst nach Vorschrift“.

Aktuell gibt es in Deutschland 33,8 Mio. Erwerbstätige. Treffen die Zahlen von Gallup zu und 17 Prozent davon haben bereits innerlich gekündigt, arbeiten 5,4 Mio. Menschen nur das Notwendigste oder schaden gar der eigenen Firma.

Zuletzt lag der Anteil derjenigen, die innerlich bereits gekündigt haben, sogar noch höher. Zwischen 2002 und 2012 stieg er kontinuierlich von 16 auf 24 Prozent. Als Ursache für die geringe emotionale Mitarbeiterbindung führt Gallup auf Defizite in punkto Personalführung zurück. Für Unternehmen können solche Mitarbeiter mittel- bis langfristig äußerst belastend werden. Sie fehlen in der Regel häufiger und entwickeln kaum neue Ideen, wie sich Arbeitsabläufe bzw. Produkte des Unternehmens verbessern lassen. Laut Gallup beläuft sich der volkswirtschaftliche Schaden, der durch schlecht motivierte Mitarbeiter entsteht, auf über 118 Mrd. Euro pro Jahr.

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