Hamburg, 30. Oktober. Im September gab es in Deutschland so viel Erwerbstätige wie nie zuvor. Laut Statistischem Bundesamt legte die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 250.000 zu und durchbrach erstmals seit der Wiedervereinigung die 42-Millionen-Mauer.

Hauptursache für die positive Entwicklung ist die gute konjunkturelle Situation in der Bundesrepublik. Auf Grundlage dessen rechnet die Bundesregierung im kommenden Jahr erstmals mit einer durchschnittlichen Beschäftigtenzahl von 42 Mio. In diesem Jahr soll die Zahl bei 41,8 Mio. liegen.

Ähnlich optimistisch wie die Regierung zeigt sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Deren Chefvolkswirt Alexander Schumann rechnet im kommenden Jahr mit weiteren 250.000 neuen Jobs. Laut DIHK dürfte das Wirtschaftswachstum 2014 auf 1,7 Prozent steigen, nach 0,5 Prozent in diesem Jahr.

Ein weiterer Gradmesser für die konjunkturelle Situation in Deutschland sind die Arbeitslosenzahlen. Die Bundesagentur wird die aktuellen Zahlen im Verlauf des heutigen Mittwochs veröffentlichen. Aufgrund des Herbstaufschwungs rechnen Experten erstmals mit einem Unterschreiten der Marke von 2,8 Mio.